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logo_schalke FC
SCHALKE 04
1:0
(0:0)
KARLSRUHER
SC
 
  Tore:  
1:0 Karaman (72.)  
 
Sonntag, 5. April 2026 13:30 Uhr
Veltins-Arena 61.838 (ausverkauft)
Gelsenkirchen, NRW, DE Auto - 35 km ab DU-Walsum
2. Bundesliga (DE II) 28. Spieltag
12 Euro - Stehplatz Kurve (Dauerkarte) 13° C - bewölkt
--- 2x Bier (Veltins) 0,5l - 11 Euro
 
 
 
 
 
 
 

Noch sieben Spiele. Am Ostersonntag sollten die Schalker Knappen den Karlsruher SC empfangen. In dieser Phase der Saison, in der Königsblau die Tabelle der 2. Bundesliga denkbar knapp anführt, zählt jeder Moment, jede Aktion und jeder Punkt. Noch sieben Partien, in denen wohl alles sitzen muss, möchte man sich in der Spitzengruppe aus fünf oder – zählt man die Hertha dazu – sechs Teams am Ende durchsetzen. Um die drei Eier im Nest Veltins-Arena zu behalten, galt es mit dem KSC eine gefestigte Truppe zu besiegen, die nach einer sehr schwachen Phase am Ende des vergangenen Kalenderjahres wieder zu sich gefunden hat. Schalke musste für das Duell mit den Badenern mit Nachwehen aus der vorangegangenen Länderspielpause umgehen. Mit Dzeko und Katic kamen zwei Leistungsträger einerseits glücklich, andererseits verletzt von der erfolgreichen Playoff-Partie gegen Italien zurück in den Pott. So groß die Freude mit den kampfstraken Bosniern mit viel Schalker DNA (Sead!) war, so teuer musste man diese aus Schalker Sicht bezahlen. Sylla und Ayhan sprangen in die Bresche und sollten die entsprechenden Treffer beisteuern (Sylla) oder Gegentreffer verhindern (Ayhan).

Trotz der Verletzungssorgen war die Stimmung rund um die Arena gut. Auch die Knappen hatten ihrer Durchhänger rund um den Jahreswechsel gut weggesteckt und konnten die Konkurrenten aus Hannover und Darmstadt kürzlich in den direkten Duellen mit zwei Remis auf Abstand halten. Da noch zwei Sechs-Punkte-Spiele gegen Teams der „Big Five“ auf dem Programm standen, musste gegen den KSC unbedingt ein Sieg her. Bereits beim Aufwärmen war die Nordkurve um Alex, Andre, Flo und mich gut aufgelegt und heizte der Mannschaft ordentlich ein. Währenddessen schraubten die Verantwortlichen des S04 mal wieder am Vorprogramm rum, änderten die Abläufe unnötigerweise und fügten einen „Song des Spieltags“ und ein Motivationsvideo zum Einlaufen hinzu. Kindergarten. Die Partie und deren Wichtigkeiten sprachen doch sowieso für sich. Zum Glück war das der Schalker Truppe von Beginn an bewusst. Hier in der Donnerhalle spielte heute nur der FC Schalke 04. Die Gäste aus Karlsruhe hatten wenig eigene Ideen und Aktionen und nahmen über die gesamte Spielzeit kaum an diesem Teil. Umso intensiver verteidigte man jedoch vor dem eigenen Tor.

So blieb das einzige Manko im ansonsten sehr sicheren und durchdachten Schalker Spiel, die Effektivität vor dem gegnerischen Kasten. Immer wieder fehlte im Abschluss die Genauigkeit. Sah es dahingehend mal gut aus, waren es anfangs die Beine der Karlsruher Verteidiger, die immer noch zwischen Schuss und Tor kamen. Später war es gar der Referee, der den Knappen im gegnerischen Strafraum mehrmals im Weg stand. Zum Glück gab es an diesem Nachmittag diesen einen wichtigen und glücklichen Moment. Kapitän Karaman verlängerte eine Ndiaye-Flanke per Kopf an den Innenpfosten des langen Ecks und sorgte spät für die erlösende Führung (72.). In den gut zwanzig Minuten zwischen dem denkbar ausgelassenen Torjubel und dem Sieg, durfte man mal wieder angespannt bibbern. Immerhin hielt man die harmlosen Gäste weiter klein und war dem 2:0 näher als der KSC dem Ausgleich. Bleiben noch 18 zu vergebende Punkte, von denen die nächsten im direkten Duell in Elversberg vergeben werden.